Das Shirasagi-Dojo Sauerland ist ein Shibu-Dojo des Shirasagi Honbu Dojo Düsseldorf, Europäisches Zentrum für Okinawa Shorinryu Shidokan Karate-Do Europa. Kancho Laupp Joachim, 8. Dan Kyoshi.

 

Dojoleitung

Das Shirasagi-Dojo Sauerland wird geleitet von Albers Benedikt, 2. Dan, Schüler von Sensei Laupp Joachim, 8. Dan Kyoshi, dem Hauptrepräsentanten des Shorinryu Shidokan in Europa.

Shirasagi-Dojo Sauerland

v.l.n.r.: Albers Benedikt, 3. Dan, Sensei Laupp Joachim, 8. Dan Kyoshi, Sensei Frey Kurt, 5. Dan Renshi (Leiter des Dojo Marburg), Royen Jan, 4. Dan (Dojo Trier), während eines gemeinsamen Aufenthaltes im Honbu Dojo von Großmeister Miyahira Katsuya, 10. Dan Hanshi, in Naha City, Okinawa


Unter einem Dojo versteht man den Ort, an dem asiatische Wegkünste ausgeübt werden. Übersetzt bedeutet Dojo „Ort, an dem der Weg geübt wird", in unserem Fall Karate-Do („Weg des Karate").

Im erweiterten Sinn bedeutet es auch „Ort der Erweckung" oder „Raum der Erleuchtung" und deutet so darauf hin, dass das Dojo ebenso eine Stätte der Meditation und Konzentration ist, in dem der Geist des Budo gepflegt wird.

 

Albers Benedikt

In diesem Sinn kann jede Turnhalle und jeder Park, in dem ernsthaft geübt wird, ein Dojo sein. Deswegen wird dieser Ort auch immer von allen Karateka in sauberem und ordentlichem Zustand erhalten.

Im traditionellen Dojo nimmt die Wand gegenüber des Eingangs das „Shomen" ein, der „Ort der Ehre", an dem ein Bild des Stilgründers bzw. Bilder der Großmeister zu sehen sind.

Betritt ein Karateka das Dojo, so verbeugt er sich zunächst vor dem Shomen, sie oder er lässt die Alltagshektik zurück und sucht Konzentration in der Stille. Jetzt wird nicht mehr geredet über das Gestern oder Morgen, sondern es gilt das Hier und Jetzt und die gemeinsame Übung.

Alle Schüler tragen, wie die Lehrer, den weißen Karateanzug (Karate-Gi), sie unterscheiden sich äußerlich nur durch die Farbe des Gürtels (Obi), dem jedoch keine allzu große Bedeutung gegeben werden sollte.

Die Kampfkünste entstammen einer langen Tradition, die auch heute ihren Ausdruck vor allem im Verhalten der Übenden finden soll. Die überlieferten Verhaltensregeln im Dojo (Dojokun) sind daher genau festgelegt und immer zu beachten. Zum Beispiel bezeugt die Begrüßung vor und die Verabschiedung nach der Übung Respekt vor der Tradition, den Lehrern und vor den Mitstreitern. Die dabei ausgeführte Verbeugung, das „Rei", das auch am Anfang und Ende jeder Kata steht, erzieht uns zu Höflichkeit und zur Disziplinierung des Geistes. Das „Rei", in der rechten Weise ausgeführt, bekundet auch den Willen, sich selbst zu überwinden und sein Bestes zu geben und ist insofern viel mehr, als ein einfacher Gruß.

Es sind die traditionellen Werte der Achtung, der Demut, der Solidarität, die uns in der gemeinsamen Übung des Karate-Do voranbringen und uns helfen, kleinlichen Egoismus zu überwinden.

Honbu Düsseldorf

Blick in das Honbu Dojo Düsseldorf

Okinawa, Shido Kan, Shorinryu, Karate do